¥ Salzkotten. Wenn Berthold Fischer über die Schulform Gesamtschule spricht, gerät der 52-jährige Pädagoge ins Schwärmen. „Ich bin weit über 20 Jahre an Gesamtschulen tätig und möchte nie wieder an einer anderen Schule unterrichten“, sagt Fischer.
Rheda-Wiedenbrück (ng). Die Elterninitiative „Zukunft der Schullandschaft“ hat einen ersten Teilerfolg verbucht. Bei einem Gespräch im Rathaus konnten die Elternvertreter ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Bürgermeister Theo Mettenborg unterstrich, dass bislang keine Entscheidung über die Neuausrichtung des Rheda-Wiedenbrücker Schulsystems gefallen sei.
Zum Bericht unter der Überschrift »Warum bedeutet die neue Schule das Aus für uns?« (WV vom 28. Januar) schreibt der ehemalige Leiter der Hauptschule Westenholz, Gerhard Brautmeier, in einem Leserbrief: G. Brautmiers Abschied Warum »Aus« für die Realschule?
Die Antworten auf ihre Frage kennen Frau Sordon-Hackel und ihr Team selbst. Vor den notwendigen Konsequenzen wollen sie sich und ihre Schule bewahren. Das ist verständlich, darf aber nicht auf Kosten einer Minderheit fortschrittliche Lösungen für alle verhindern oder blockieren.
Delbrücker Realschule sieht auch bei einer Sekundarschule gute Chancen für Eigenständigkeit
VON ANDREAS GÖTTE
Delbrück. In die Diskussion um die künftige Schullandschaft in Delbrück schalten sich nun auch die Verantwortlichen der Johann-Sporck-Realschule ein. Sie wollen für den Erhalt der Realschule kämpfen und auch weiterhin diese Schulform in Delbrück anbieten .
Elterninitiative zeigt Präsenz, um auch in der Politik mitreden zu können
VON CHRISTINA BASTRON
Delbrück. Ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Schullandschaft in Delbrück und umfassende, aber parteiunabhängige Informationen sind die Ziele der Elterninitiative Schule Delbrück.
Delbrück. Die erste Versammlung der Elterninitiative Schule Delbrück findet am Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Gocken Deele statt. Ziel ist es, ein Mitspracherecht der Eltern über die schulische Bildung der Kinder in Delbrück zu erreichen. Besprochen werden die Schulformen Gesamtschule und Sekundarschule. Alle interessierten Eltern sind eingeladen.
Betrifft: Artikel „CDU macht sich für Sekundarschule stark“ in der NW am 7. Januar.
Elternwille, Empfehlungen der Fachleute der Bezirksregierung, Einsicht endlich mal Geld für die Bildung unserer Kinder zu investieren. Für Hansmeier und seiner Delbrücker CDU nicht bedenkenswert, es gilt: nur die Partei hat recht! Nicht die Eltern, die für Ihre Kinder die beste Schulbildung möchten.
Leserbrief von Deborah Stollhans-Groß 33129 Delbrück Betrifft: Artikel „CDU macht sich für Sekundarschule stark“ in der NW am 7. Januar.
Unter rein wirtschaftlichem Aspekt ist für die Stadt Delbrück die Sekundarschule kurzfristig wohl eine gute Lösung – langfristig und unter Berücksichtigung der bestmöglichen Schulbildung für alle Kinder ist sie es nicht. Offensichtlich sind hier auch Informationen abhanden gekommen. Verwunderlich ist nämlich, warum die Gesamtschule nicht mit einem Wort erwähnt wird. (. . .) Die Bezirksregirung in Detmold hat für eine Gesamtschule mit Standort Mitte eine absolute Empfehlung abgegeben. Nicht etwa für die als nur bedingte als Lösung angesehene Sekundarschule.
Erste Gespräche zwischen Vertretern aller Schulformen und Verwaltung / Arbeitskreis gegründet
Delbrück. Nach monatelanger Diskussion über die Errichtung einer Gesamtschule macht sich die Stadt Delbrück nun auf den Weg zur Sekundarschule. Diesen Weg hat die Landesregierung durch die im Oktober 2011 vorgenommene Aufnahme der Sekundarschule als neue Schulform der Sekundarstufe I in das Schulgesetz freigemacht.
Gesamt- statt Sekundarschule: Stellungnahme der GABI-Fraktion
Delbrück. „Niemand will eine Mammutschule“, stellt Hubert Kniesburges, für GABI im Delbrücker Rat, fest. Es sei deshalb unredlich, eine Fata Morgana zur Rechtfertigung für den Schlingerkurs der CDU an den Delbrücker Schulhimmel zu zeichnen, meint er.
Ratsmitglied Hubert Kniesburges
Die modellhaften Vorstellungen der CDU von Sekundarschulen in Westenholz und Delbrück-Mitte mit einem Teilstandort in Ostenland seien grundsätzlich genehmigungsfähig. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Hansmeier unterschlage aber, dass die Detmolder Schulbehörde unter schulfachlichen – sprich Qualitätsgesichtspunkten – diese Organisationsform nicht für empfehlenswert hält, heißt es in einer Stellungnahme der GABI-Fraktion.
Delbrück. Mit unabhängigen Referenten will der Delbrücker CDU-Stadtverband in den kommenden Wochen bei drei Informations-Veranstaltungen in Delbrück-Mitte, Ostenland und Westenholz die neue Schulform Sekundarschule vorstellen.
Sekundarschule ist noch nicht endgültig beschlossen
GABI votiert für Gesamtschule
Diskussion ist noch nicht beendet Delbrück (mobl). Die Gesamtschule ist ad acta gelegt, die Weichen für die Sekundarschule gestellt. Gegen diesen Eindruck wehrt sich Hubert Kniesburges (GABI). Er plädiert weiterhin für die Errichtung einer Gesamtschule in Delbrück.
»Die Aussetzung des Gesamtschulbeschlusses ist nicht gleichbedeutend mit einem Grundsatzbeschluss für die Sekundarschule. Auch wenn das die Mehrheit aus CDU und FDP im Delbrücker Rat gerne so sieht«, heißt es in einer Stellungnahme von GABI-Ratsmitglied Hubert Kniesburges, die dem WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATT vorliegt.
"Der Elternwille wird zurecht eingefordert, warum man sich jetzt Handschellen mit den Standorten anlegt, ist unverständlich. Dr. Thomas Witt Die Stärkung der Dörfer ist für Delbrück wichtig, aber beißt sich nicht mit der Leistungsfähigkeit der Schulen.
Im Schulausschuss befürwortet eine klare Mehrheit von CDU und FDP die Sekundarschule
VON JOCHEM SCHULZE
Delbrück. Mit einer klaren Mehrheit von CDU und FDP hat der Schulausschuss am Dienstagabend nach mehrstündiger Diskussion die Bestandsgarantie für die Schul-Standorte Delbrück, Westenholz und Ostenland erneuert. Damit ist die mögliche Errichtung einer Gesamtschule vom Tisch. Denn diese ist an höchstens zwei Standorten genehmigungsfähig. Als neue Schulform kommt nun nur die Sekundarschule in Frage.
Die Bezirksregierung hat eine eindeutige Empfehlung ausgesprochen. Aus schulpädagogischer Sicht ist die Gründung einer Gesamtschule in Delbrück Mitte mit einem eventuellen zweiten Standort in einem Ortsteil zu empfehlen.
Eine Sekundarschule ist möglich, aber aus schulfachlicher Sicht nicht zu empfehlen. Mit Herrn Päsch von der Mehrheitsfraktion CDU geht erneut die Fantasie durch. Er behauptet, es werden in Delbrück Sekundarschulen ohne Beschlüsse der zuständigen Gremien eingerichtet.
Delbrück (NW). Vor der Sitzung des Schulausschusses am Dienstag, 29. November, bezieht Betty Stroop von der Grün-Alternativen Bürgerinnen-Initiative (Gabi) Stellung zur aktuellen Diskussion.
Brakel. Die Stadt Brakel wird die erste Gesamtschule im Kreis Höxter errichten. Das ist das einstimmige fraktionsübergreifende Votum des Schulausschusses der Stadt Brakel. Am Dienstagabend hat der Ausschuss eine entsprechende Beschlussempfehlung für den Rat der Stadt getroffen. Gesamtschulexpertin: Schulleiterin Karin Sensenschmidt. FOTO: BAT
„2012 könnte die neue Schule starten“, sagte Bürgermeister Hermann Temme. Dafür muss keine neue Schule gebaut werden. Im Brakeler Schulzentrum am Bahndamm liegen die städtischen Schulen Petrus-Legge-Gymnasium, Annette-von-Droste-Hülshoff-Realschule und die Geschwister-Scholl-Schule-Gemeinschaftshauptschule direkt nebeneinander. Sie werden durch die neue Gesamtschule ersetzt.
Information zur Situation der Schülerbeförderung in Delbrück
VON FREDERIK GRABBE
Delbrück. Nach den Schulferien war die Entrüstung einiger Eltern groß: Einige Kinder seien an Haltestellen von den Schulverkehrsbussen „stehen gelassen“ worden, berichtete Bürgermeister Werner Peitz in der jüngsten Ratssitzung.
Die Stadtverwaltung hatte Michael Pölz von der Betreiberfirma BahnBus Hochstift GmbH (BBH) eingeladen, um sich zu der Situation der Schülerbeförderung zu äußern.
Bezirksregierung lehnt Gesamtschule an 2 Standorten ab / Enttäuschte Eltern
NEUEREGIONALE Nr.8 - 27. Februar 2011
Delbrück (al) Große Enttäuschung und viele verunsicherte Eltern — die Sondersitzung des Schulausschusses der Stadt Delbrück im Hagedornforum sorgte für reichlich Emotionen. Denn der Fachbereichsleiter Sport, Bildung und Kultur, Werner Mattiza, musste den Ausschussmitgliedern sowie den rund 150 Besuchern mitteilen, dass die Bezirksregierung Detmold die Einrichtung einer Gesamtschule an den Standorten Westenholz und Ostenland ablehnt. Dabei führt die Bezirksregierung eine Reihe von Gründen auf, die gegen eine derartige Gesamtschule sprechen.
Westfälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof vom 16. Februar 2011
Delbrück (WV). Die Grün Alternative BürgerinnenInitiative (GABI) setzt sich schon seit mehr als einem Jahrzehnt für eine Gesamtschule in Delbrück ein. Jetzt hat sie sich zur Standortfrage geäußert.
Der Schulausschuss der Stadt Delbrück hat sich am Abend einstimmig für die Errichtung einer Gesamtschule ausgesprochen. Die Verwaltung soll nun so schnell wie möglich das Genehmigungsverfahren auf den Weg bringen und auch ein Konzept erarbeiten, welche Schulform in Delbrück an welchem Standort am Besten untergebracht wäre.
Delbrück. Auch Delbrück soll eine Gesamtschule bekommen. Dies fordern die grün-alternative Gabi-Fraktion und die SPD schon seit mehr als zehn Jahren regelmäßig. Zuletzt stellte die GABI-Fraktion in der Schulausschusssitzung am 22. März diesen Antrag, erinnert Fraktionschefin Marion Lange. Wie zuvor wurde er mit den Stimmen von CDU und FDP abgelehnt.
@ Westfälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof vom 29.05.2010
Zwei Nachbarn lassen mit sich reden
In der Paderborner Gesamtschulfrage richten sich jetzt alle Blicke auf die künftige Landesregierung
Von Manfred Stienecke
Paderborn (WV). In der Paderborner Gesamtschul-Diskussion gibt es derzeit kaum Bewegung. Alle Verantwortlichen warten auf den Abschluss der Koalitionsverhandlungen in Düsseldorf.
Die Schule soll auch in Hagen bleiben
Grün-Alternative fordern Grundschulverbund
Delbrück. Die Diskussion um die Schließung einer Hauptschule in Delbrück schlägt derzeit heftige Wellen. Dabei kommt zu kurz, so die Fraktion der Grün-Alternativen BürgerInnen-Initiaive (GABI), dass auch im Grundschulbereich mindestens eine Schule massiv gefährdet ist.