(jwi) Auch die zwei Delbrücker Schleckerfilialen blicken in eine unsichere Zukunft. Mit der Abwicklung des Personals ist ein "alter Bekannter" betraut. Alexander Boldt war Personalchef bei der Marktkauf und organisierte den Personalabbau in den Marktkauffilialen sowie in der AVA-Zentrale in Sennestadt. Er wurde eigens zu diesem zweck von der Marktkauf bzw. der EDEKA eingestellt und ist zu eben diesem Zweck seit kurzem bei Schlecker als Direktor für den Bereich Personal engagiert. Sein Spitzname bei der Marktkauf: Abrissbirne.
VON SABINE KAUKE
Paderborn. Auch im Raum Paderborn sind die mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der größten deutschen Drogeriekette Schlecker nach der angekündigten Insolvenz ihres Arbeitgebers mit Bangen in die Woche gestartet. Von „Ängstlichkeit und Unruhe“ berichtet Silke Büyükopan, Betriebsratsvorsitzende im Raum Paderborn, gegenüber der NW: „Wir müssen erstmal abwarten, wie es jetzt weitergeht“.
Pleitegeier
Die Schlecker-Insolvenz kommt nur Wochen, bevor das neue Recht gilt. Vielleicht kein Zufall? Denn die alte Variante hat entscheidende Vorteile für die Familie Schlecker. FTD.de erklärt, was sich bei Pleiten ab März ändert. von Andreas Kurz und Elke Spanner Hamburg
(jwi) Die Grünen überschlagen sich förmlich auf ihrem Marsch zur Ablösung der FDP als neoliberaler Bündnispartner. Wie sonst soll man u.g. Stellungnahme von Cem Özdemir verstehen? Dabei befindet er sich in guter Gesellschaft mit einem sozialdemokratischen Macher der Agenda 2010. Eine solche "Opposition" lehrt eher das Fürchten als dass sie Hoffnung auf eine bessere Politik weckt.
Opposition uneinig über Rente mit 67
Grüne tragen Aussetzen nicht mit / DGB-Kritik
Foto: dpaAnnelie Buntenbach vom DGB-Vorstand über die Rente mit 67 und demografische Legenden
Annelie Buntenbach, Jahrgang 1955, ist als Sozialexpertin seit 2006 im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB und als Vertreterin der Versichertenseite alternierende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund. Für »nd« sprach Velten Schäfer mit ihr über die Rente mit 67 und mögliche Alternativen.
Zahl der Beschäftigten auf Rekordniveau - Niedriglohnsektor boomt
2011 zählte das Statistische Bundesamt im Jahresdurchschnitt mehr als 41 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland. Das ist neuer Rekord, verdankt sich aber auch der Tatsache, dass die Behörde Ein-Euro-Jobber oder Teilzeitbeschäftigte einbezieht.
Das System Merkel ist auf Lohndumping und Prekarisierung gegündet. Aber wer hat’s erfunden? Ihr Amtsvorgänger und sein vorbestrafter Berater für Arbeitsmarktfragen
Westälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof - 09. Februar 2011
Kritik: »Keine Migranten vertreten«
Delbrück (WV/hpm) Ausdrücklich begrüßt hat die GrünAlternative BürgerInnen-Initiative (GABI) die Bildung der Beiräte für Jugend und Senioren in Delbrück. Aber es gibt auch Kritik.
Delbrück. Als die Initiative „Delbrücker Ranzen“ an den letzten Schultagen vor den Ferien die Ausgabestelle für Familien mit geringem Einkommen öffnete, war die Nachfrage größer als erwartet. Schon nach diesen beiden Tagen waren viele Vorräte der Schulmaterialkammer erschöpft.
Delbrück - eine Heimat für alle
Delbrücker Gemeindekonferenz arbeitet erstmals mit einem Jahresthema
Delbrück (WV/hpm). Resümee gezogen und einen Ausblick gegeben hat jetzt die Delbrücker Gemeindekonferenz. Neben personellen Weichenstellungen ging es dabei auch um das erstmals gewählte Jahresthema. Es lautet: »Delbrück - eine Heimat für alle«.
Verein PadAlz richtet in Kürze Beratungsstelle in Delbrück ein
Von Jürgen Spies (Text und Foto)
Delbrück (WV). In Delbrück gibt es derzeit etwa 800 Arbeitslose. Etwa 1300 Personen leben unmittelbar vom Arbeitslosengeld II (kurz Alg II, umgangssprachlich Hartz IV). Wer von Erwerbslosigkeit betroffen ist, steht meistens vor einem Bündel voller Probleme. Hilfe kann dieser Personenkreis jetzt direkt in einer neuen Beratungsstelle Delbrück bekommen.
Von Heinz-Peter Manuel
Delbrück (WV). Empfänger von »Hartz IV« und Grundsicherung werden auch in diesem Jahr keine Weihnachtsbeihilfe von der Stadt Delbrück bekommen. Das hat der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung nach langer Diskussion mit den Stimmen von CDU und FDP beschlossen.
Gemeinsam hatten SPD und GABI beantragt, für Kinder unter 15 Jahren in betroffenen Haushalten eine einmalige Weihnachtsbeihilfe von jeweils 40 Euro zu zahlen.
Siggi Kurtz geht 637 Kilometer von der Hocheifel nach Berlin - Aktion gegen soziale Kälte
Delbrück (hpm). »Ich kann die Welt nicht verändern, aber ich kann dazu beitragen, dass Probleme wahrgenommen werden.« Auf seinem »Protestmarsch für soziale Gerechtigkeit« ist Siggi Kurtz gestern in Delbrück eingetroffen.