¥ Salzkotten. Wenn Berthold Fischer über die Schulform Gesamtschule spricht, gerät der 52-jährige Pädagoge ins Schwärmen. „Ich bin weit über 20 Jahre an Gesamtschulen tätig und möchte nie wieder an einer anderen Schule unterrichten“, sagt Fischer.
Rheda-Wiedenbrück (ng). Die Elterninitiative „Zukunft der Schullandschaft“ hat einen ersten Teilerfolg verbucht. Bei einem Gespräch im Rathaus konnten die Elternvertreter ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Bürgermeister Theo Mettenborg unterstrich, dass bislang keine Entscheidung über die Neuausrichtung des Rheda-Wiedenbrücker Schulsystems gefallen sei.
Zum Bericht unter der Überschrift »Warum bedeutet die neue Schule das Aus für uns?« (WV vom 28. Januar) schreibt der ehemalige Leiter der Hauptschule Westenholz, Gerhard Brautmeier, in einem Leserbrief:
Warum »Aus« für die Realschule?
Die Antworten auf ihre Frage kennen Frau Sordon-Hackel und ihr Team selbst. Vor den notwendigen Konsequenzen wollen sie sich und ihre Schule bewahren. Das ist verständlich, darf aber nicht auf Kosten einer Minderheit fortschrittliche Lösungen für alle verhindern oder blockieren.
Delbrücker Realschule sieht auch bei einer Sekundarschule gute Chancen für Eigenständigkeit
VON ANDREAS GÖTTE
Delbrück. In die Diskussion um die künftige Schullandschaft in Delbrück schalten sich nun auch die Verantwortlichen der Johann-Sporck-Realschule ein. Sie wollen für den Erhalt der Realschule kämpfen und auch weiterhin diese Schulform in Delbrück anbieten .
Kommunen im Kreis wollen umstrittenes Fracking-Verfahren abwenden / Felder bereits abgesteckt
VON SIGURD GRINGEL
Kreis Paderborn. Das Thema Fracking ist im Kreis Paderborn angekommen. Bis zum 31. März sind mehrere Gemeinden von der Bezirksregierung Arnsberg aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen. In einem internen Arbeitstreffen aller Bauamtsleiter und Vertreter der Wasserwerke wird am kommenden Freitag im Paderborner Kreishaus über eine gemeinsame Vorgehensweise beraten. Doch die Felder sind längst abgesteckt.
Elterninitiative zeigt Präsenz, um auch in der Politik mitreden zu können
VON CHRISTINA BASTRON
Delbrück. Ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Schullandschaft in Delbrück und umfassende, aber parteiunabhängige Informationen sind die Ziele der Elterninitiative Schule Delbrück.
Energiekonzern bietet Regionalgesellschaft an / Wert mehr als 500 Millionen Euro
VON HARTMUT BRAUN
Paderborn/Düsseldorf. Der deutsche Energie-Riese Eon AG will sich von seiner Regionalgesellschaft Eon Westfalen-Weser AG (EWA) trennen. Die Düsseldorfer Konzernspitze bietet das Unternehmen den Städten und Gemeinden des EWA-Netzgebietes zum Kauf – und diesen damit die Chance zur „Rekommunalisierung“.
Delbrück. Die erste Versammlung der Elterninitiative Schule Delbrück findet am Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Gocken Deele statt. Ziel ist es, ein Mitspracherecht der Eltern über die schulische Bildung der Kinder in Delbrück zu erreichen. Besprochen werden die Schulformen Gesamtschule und Sekundarschule. Alle interessierten Eltern sind eingeladen.
Pleitegeier
Die Schlecker-Insolvenz kommt nur Wochen, bevor das neue Recht gilt. Vielleicht kein Zufall? Denn die alte Variante hat entscheidende Vorteile für die Familie Schlecker. FTD.de erklärt, was sich bei Pleiten ab März ändert. von Andreas Kurz und Elke Spanner Hamburg
(jwi) Auch die zwei Delbrücker Schleckerfilialen blicken in eine unsichere Zukunft. Mit der Abwicklung des Personals ist ein "alter Bekannter" betraut. Alexander Boldt war Personalchef bei der Marktkauf und organisierte den Personalabbau in den Marktkauffilialen sowie in der AVA-Zentrale in Sennestadt. Er wurde eigens zu diesem zweck von der Marktkauf bzw. der EDEKA eingestellt und ist zu eben diesem Zweck seit kurzem bei Schlecker als Direktor für den Bereich Personal engagiert. Sein Spitzname bei der Marktkauf: Abrissbirne.
VON SABINE KAUKE
Paderborn. Auch im Raum Paderborn sind die mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der größten deutschen Drogeriekette Schlecker nach der angekündigten Insolvenz ihres Arbeitgebers mit Bangen in die Woche gestartet. Von „Ängstlichkeit und Unruhe“ berichtet Silke Büyükopan, Betriebsratsvorsitzende im Raum Paderborn, gegenüber der NW: „Wir müssen erstmal abwarten, wie es jetzt weitergeht“.
Betrifft: Artikel „CDU macht sich für Sekundarschule stark“ in der NW am 7. Januar.
Elternwille, Empfehlungen der Fachleute der Bezirksregierung, Einsicht endlich mal Geld für die Bildung unserer Kinder zu investieren. Für Hansmeier und seiner Delbrücker CDU nicht bedenkenswert, es gilt: nur die Partei hat recht! Nicht die Eltern, die für Ihre Kinder die beste Schulbildung möchten.
Leserbrief von Deborah Stollhans-Groß 33129 Delbrück Betrifft: Artikel „CDU macht sich für Sekundarschule stark“ in der NW am 7. Januar.
Unter rein wirtschaftlichem Aspekt ist für die Stadt Delbrück die Sekundarschule kurzfristig wohl eine gute Lösung – langfristig und unter Berücksichtigung der bestmöglichen Schulbildung für alle Kinder ist sie es nicht. Offensichtlich sind hier auch Informationen abhanden gekommen. Verwunderlich ist nämlich, warum die Gesamtschule nicht mit einem Wort erwähnt wird. (. . .) Die Bezirksregirung in Detmold hat für eine Gesamtschule mit Standort Mitte eine absolute Empfehlung abgegeben. Nicht etwa für die als nur bedingte als Lösung angesehene Sekundarschule.
Erste Gespräche zwischen Vertretern aller Schulformen und Verwaltung / Arbeitskreis gegründet
Delbrück. Nach monatelanger Diskussion über die Errichtung einer Gesamtschule macht sich die Stadt Delbrück nun auf den Weg zur Sekundarschule. Diesen Weg hat die Landesregierung durch die im Oktober 2011 vorgenommene Aufnahme der Sekundarschule als neue Schulform der Sekundarstufe I in das Schulgesetz freigemacht.
Gesamt- statt Sekundarschule: Stellungnahme der GABI-Fraktion
Delbrück. „Niemand will eine Mammutschule“, stellt Hubert Kniesburges, für GABI im Delbrücker Rat, fest. Es sei deshalb unredlich, eine Fata Morgana zur Rechtfertigung für den Schlingerkurs der CDU an den Delbrücker Schulhimmel zu zeichnen, meint er.
Ratsmitglied Hubert Kniesburges
Die modellhaften Vorstellungen der CDU von Sekundarschulen in Westenholz und Delbrück-Mitte mit einem Teilstandort in Ostenland seien grundsätzlich genehmigungsfähig. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Hansmeier unterschlage aber, dass die Detmolder Schulbehörde unter schulfachlichen – sprich Qualitätsgesichtspunkten – diese Organisationsform nicht für empfehlenswert hält, heißt es in einer Stellungnahme der GABI-Fraktion.
Delbrück. Mit unabhängigen Referenten will der Delbrücker CDU-Stadtverband in den kommenden Wochen bei drei Informations-Veranstaltungen in Delbrück-Mitte, Ostenland und Westenholz die neue Schulform Sekundarschule vorstellen.
(jwi) Die Grünen überschlagen sich förmlich auf ihrem Marsch zur Ablösung der FDP als neoliberaler Bündnispartner. Wie sonst soll man u.g. Stellungnahme von Cem Özdemir verstehen? Dabei befindet er sich in guter Gesellschaft mit einem sozialdemokratischen Macher der Agenda 2010. Eine solche "Opposition" lehrt eher das Fürchten als dass sie Hoffnung auf eine bessere Politik weckt.
Opposition uneinig über Rente mit 67
Grüne tragen Aussetzen nicht mit / DGB-Kritik
Foto: dpaAnnelie Buntenbach vom DGB-Vorstand über die Rente mit 67 und demografische Legenden
Annelie Buntenbach, Jahrgang 1955, ist als Sozialexpertin seit 2006 im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB und als Vertreterin der Versichertenseite alternierende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund. Für »nd« sprach Velten Schäfer mit ihr über die Rente mit 67 und mögliche Alternativen.
Zahl der Beschäftigten auf Rekordniveau - Niedriglohnsektor boomt
2011 zählte das Statistische Bundesamt im Jahresdurchschnitt mehr als 41 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland. Das ist neuer Rekord, verdankt sich aber auch der Tatsache, dass die Behörde Ein-Euro-Jobber oder Teilzeitbeschäftigte einbezieht.
linke büros attacken rechtsradikale Zerstörtes Linkebüro
In der Silvesternacht ist erneut ein Büro der Linken angegriffen worden – diesmal flogen die Scheiben bei Linke-Fraktionschef Wulf Gallert und der Parlamentarierin Eva von Angern in Magdeburg ein. Und auch das zum wiederholten Male. Die Abgeordnetentätigkeit im Wahlkreis sei zunächst nicht mehr in vollem Umfang möglich, heiß es bei der Linken in Sachsen-Anhalt. Die Polizei schließe ein politisches Motiv für die Tat nicht aus.
Das System Merkel ist auf Lohndumping und Prekarisierung gegündet. Aber wer hat’s erfunden? Ihr Amtsvorgänger und sein vorbestrafter Berater für Arbeitsmarktfragen
Sekundarschule ist noch nicht endgültig beschlossen
GABI votiert für Gesamtschule
Diskussion ist noch nicht beendet Delbrück (mobl). Die Gesamtschule ist ad acta gelegt, die Weichen für die Sekundarschule gestellt. Gegen diesen Eindruck wehrt sich Hubert Kniesburges (GABI). Er plädiert weiterhin für die Errichtung einer Gesamtschule in Delbrück.
»Die Aussetzung des Gesamtschulbeschlusses ist nicht gleichbedeutend mit einem Grundsatzbeschluss für die Sekundarschule. Auch wenn das die Mehrheit aus CDU und FDP im Delbrücker Rat gerne so sieht«, heißt es in einer Stellungnahme von GABI-Ratsmitglied Hubert Kniesburges, die dem WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATT vorliegt.
Der Leserbrief von Volker Kukulenz trifft die Radfahrer-Situation in Delbrück ebenso gut wie in Paderborn, auf den er sich bezieht. Kein kurzlebiger Trend
Betrifft: Leserbrief von Dr. Günter Lobin „Mutprobe für Radfahrer“ in der NW vom 22. Dezember. nicht nur am Klavier virtuos
Herr Lobin fragt, warum man erst Radwege baut und nun die Radler wieder auf die Straße zwingt (oder lässt, je nach Sichtweise). Hier ein kurzer historischer Rückblick: die ersten Radwege entstanden in den 20er Jahren; Straßen waren mit grobem Kopfsteinpflaster befestigt, zum Radfahren vollkommen ungeeignet. So wurde dem Fahrrad als Massenverkehrsmittel sprichwörtlich der Weg geebnet.
Paderborn. Die Menschen, die er besang oder besser: die durch ihn lebten, heißen Natascha Speckenbach, Mutter Mathilde und Rudi Schulte. Er warnte frühzeitig vor den Schmuddelkindern und schuf damit ein Volkslied. Die Refrains von Franz Josef Degenhardts Liedern können fast alle noch auswendig, die haben sich in Jahrzehnten auf der geistigen Festplatte dauerhaft verlinkt und sind einfach da. Auf Einladung des Linken Forums versammelten sich zahlreiche Degenhardt-Fans im Sputnik und dachten an den im November gestorbenen Liedermacher mit Reden, Texten und vielen, vielen Liedern.
Dauerausstellung des Kreismuseums Wewelsburg für den Europäischen Museumspreis 2012 nominiert
VON ANDREAS GÖTTE
Büren-Wewelsburg. Ein paar Tage sind es noch bis Weihnachten – doch die Verantwortlichen des Kreismuseums Wewelsburg haben ihre frohe Botschaft bereits bekommen. Ihre neue Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ ist für den europäischen Museumspreis 2012 nominiert worden.
Erträge aus 13 Fotovoltaik-Anlagen / Nahwärmekonzept für Thüle
VON KARL FINKE
Salzkotten. Zu den Salzkottener Stadtwerken zählt seit fast zwei Jahren auch der Betriebszweig Energie. Die Erträge daraus können sich sehen lassen. Solarenergie in Thüle
GABI-Ratsmitglied Hubert Kniesburges
Hubert Kniesburges von der GABI-Fraktion sieht die Ursachen für die Delbrücker Finanzmisere zu einem großen Teil in den Lasten aus Bund und Land, die auf die Kommunen abgewälzt würden. Aber nicht nur: Über die Kreisumlage finanziere Delbrück neben „gewaltigen Soziallasten“ auch das Defizit des Flughafens Paderborn mit.
Delbrücker Haushaltsplan für das Jahr 2012 mit den Stimmen von CDU und FDP beschlossen
Von Meike Oblau
Delbrück (WV). Der Vorhang in der Stadthalle Delbrück schließt sich schon, bevor die Haushaltsreden im Rat am Donnerstagabend überhaupt begonnen haben. Das ist aber keineswegs symbolisch zu verstehen - reiner Zufall. Mit den Stimmen von CDU und FDP wird der vorgelegte Haushaltsplanentwurf angenommen.
Wie die Energiewende für Bürger und Kommunen profitabel wird
VON HANS-HERMANN IGGES
Paderborn. Kernkraft ist out. Energie aus Kohle, Öl und auch Gas gilt aber als klimaschädlich. Also bleiben die regenerativen Energien: Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Für ihren Ausbau wird derzeit massiv getrommelt – so wie gestern auf einer Tagung im Heinz Nixdorf Museumsforum.
"Der Elternwille wird zurecht eingefordert, warum man sich jetzt Handschellen mit den Standorten anlegt, ist unverständlich. Dr. Thomas Witt Die Stärkung der Dörfer ist für Delbrück wichtig, aber beißt sich nicht mit der Leistungsfähigkeit der Schulen.
Das Glasdach an der Delbrücker Grundschule hatte einst seinen Reiz, ist nun aber undicht. Foto: Axel Langer
Montag, 12. Dezember 2011 - 10:03 Uhr
Von Axel Langer
Delbrück (WV). Die eindringlichen Appelle der Delbrücker Kämmerin Ingrid Hartmann scheinen nicht ungehört verhallt zu sein. Bei den Beratungen des Haushaltsausschusses fanden nur wenige Anträge Eingang in den Etat für das Jahr 2012. Größter zusätzlicher Posten im Haushalt wird die Sanierung des Glasdaches der Johannes-Grundschule sein.
Themenabend am 13. Dezember im Kreismuseum Wewelsburg
Wewelsburg: Intarsiensaal
Kreis Paderborn (NW). Die Mordserie der Zwickauer Terroristengruppe hat die Republik erschüttert. Woran erkennt man Rechtsextremismus? Wie bekämpft man ihn wirksam und nachhaltig? Das Kreismuseum Wewelsburg setzt mit einem Themenabend „Rechtsextremismus 2.0“ am Dienstag, 13. Dezember, ab 18 Uhr auf Aufklärung und Vorbeugung.
Eine Paderborner Firma hat den Auftrag erhalten / Interessengemeinschaft begrüßt die Entscheidung
VON JOCHEM SCHULZE
Delbrück. Die Paderborner Firma BIG baut derzeit in Bielefeld-Brackwede für fünf Millionen Euro eine Brücke. Die bindet die Autobahn 33 an den Ostwestfalendamm an und soll für zügigen Verkehrsfluss sorgen. Für sehr viel weniger Geld saniert das Unternehmen bald die Hohe Brücke in Delbrück. Und löst so ein Problem, das die Verwaltung, Politik und Bürger seit mehr als einem Jahr beschäftigt.
Delbrück. Die Verwaltung will ihren gesamtstädtischen Einzelhandel sichern und stärken. Dies geht aus einem neuen Entwurf des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Delbrück hervor, der jetzt im Umwelt-, Bau-, und Planungsausschuss vorgestellt wurde.
Pläne für Umgestaltung der Boker Straße vorgestellt
Delbrück (fg). Die Pläne der Stadt, die Boker Straße von der Bundesstraße 64 bis zum Boker Kreisel umzugestalten, schreiten voran. Jetzt stellte das Ingenieurbüro SHP aus Hannover im Bauausschuss ein erstes Konzept vor. Demnach soll der freie Rechtsabbiegerweg auf der B64 von Paderborn kommend in die Boker Straße wegfallen und durch einen Abbiegestreifen ersetzt werden. Der frei werdende Raum werde begrünt. Der Rechtsabbiegerstreifen von der Boker Straße auf die B64 wird verlängert. So sollen auf der viel befahrenen Straße Rückstaus verhindert werden. Desweiteren ist ein Mini-Kreisel an der Kreuzung zur Südstraße und Am Himmelreich geplant.
Delbrück (fg). Die Stadt Delbrück fürchtet um den Abzug von Kaufkraft aus der eigenen Innenstadt. Durch Änderungen im Flächennutzungs- und Bebauungsplan hatte die Stadt Paderborn zugunsten eines Möbelhauses an der Paderborner Straße neue Bau-Flächen ausgewiesen.
Im Schulausschuss befürwortet eine klare Mehrheit von CDU und FDP die Sekundarschule
VON JOCHEM SCHULZE
Delbrück. Mit einer klaren Mehrheit von CDU und FDP hat der Schulausschuss am Dienstagabend nach mehrstündiger Diskussion die Bestandsgarantie für die Schul-Standorte Delbrück, Westenholz und Ostenland erneuert. Damit ist die mögliche Errichtung einer Gesamtschule vom Tisch. Denn diese ist an höchstens zwei Standorten genehmigungsfähig. Als neue Schulform kommt nun nur die Sekundarschule in Frage.
Delbrück. Im Vorfeld der Schulausschusssitzung am heutigen Dienstagabend haben sich CDU und FDP auf eine gemeinsame Vorgehensweise verständigt. Den Beschluss zur Gründung einer Gesamtschule wollen „beide Parteien aussetzen“, so der Wortlaut der Presseerklärung.
Die Bezirksregierung hat eine eindeutige Empfehlung ausgesprochen. Aus schulpädagogischer Sicht ist die Gründung einer Gesamtschule in Delbrück Mitte mit einem eventuellen zweiten Standort in einem Ortsteil zu empfehlen.
Eine Sekundarschule ist möglich, aber aus schulfachlicher Sicht nicht zu empfehlen. Mit Herrn Päsch von der Mehrheitsfraktion CDU geht erneut die Fantasie durch. Er behauptet, es werden in Delbrück Sekundarschulen ohne Beschlüsse der zuständigen Gremien eingerichtet.
Delbrück (NW). Vor der Sitzung des Schulausschusses am Dienstag, 29. November, bezieht Betty Stroop von der Grün-Alternativen Bürgerinnen-Initiative (Gabi) Stellung zur aktuellen Diskussion.
Lehrschwimmbecken wird angebaut / Energetische Sanierung geplant
VON JOCHEM SCHULZE
Delbrück. Das Hallenbad der Stadt Delbrück wird attraktiver. Das hat der Betriebsausschuss am Donnerstag einstimmig beschlossen und die Unternehmensberatung Prova mit der Weiterführung eines Entwicklungskonzeptes beauftragt.
Abwässer in Ostenländer Straße sollen schneller fließen
Delbrück (js). So viel Zustimmung war selten: Als Vorsitzender Ingo Sagemüller am Donnerstagabend im Betriebsausschuss um ein Votum zur Beseitigung der Geruchsprobleme an der Ostenländer Straße bat, gingen nicht nur die Arme der Ausschussmitglieder nach oben. Auch ein gutes Dutzend Anwohner in den Zuhörerreihen stimmte impulsiv mit. So gaben die Bürgerinnen und Bürger ihrer Freude Ausdruck, dass ein lang diskutiertes Thema nun wohl doch noch ein gutes Ende findet.
DELBRÜCK SCHRAMMT NUR NOCH KNAPP AN DER HAUSHALTSSICHERUNG VORBEI
D E L B R Ü C K (SSN). FÜR DELBRÜCK NIMMT DAS SCHRECKGESPENST HAUSHALTSSICHERUNG IMMER KLARERE KONTUREN AN. EIN ENTSPRECHEND DÜSTERES BILD ZEICHNETEN BÜRGERMEISTER WERNER PEITZ UND KÄMMERIN INGRID HARTMANN IN DER JÜNGSTEN RATSSITZUNG. BEI IHRER VORSTELLUNG DES HAUSHALTSENTWURF 2012 WAR DER TENOR EINDEUTIG: BEI EINEM ERWARTETEN FINANZLOCH VON 5,36 MILLIONEN EURO IST NUR DAS „ABSOLUT LEBENSNOTWENDIGE“ MACHBAR.
Brakel. Die Stadt Brakel wird die erste Gesamtschule im Kreis Höxter errichten. Das ist das einstimmige fraktionsübergreifende Votum des Schulausschusses der Stadt Brakel. Am Dienstagabend hat der Ausschuss eine entsprechende Beschlussempfehlung für den Rat der Stadt getroffen. Gesamtschulexpertin: Schulleiterin Karin Sensenschmidt. FOTO: BAT
„2012 könnte die neue Schule starten“, sagte Bürgermeister Hermann Temme. Dafür muss keine neue Schule gebaut werden. Im Brakeler Schulzentrum am Bahndamm liegen die städtischen Schulen Petrus-Legge-Gymnasium, Annette-von-Droste-Hülshoff-Realschule und die Geschwister-Scholl-Schule-Gemeinschaftshauptschule direkt nebeneinander. Sie werden durch die neue Gesamtschule ersetzt.
Diskussion über Auswirkungen des Integrierten Handlungskonzepts für Westenholz
VON REGINA BRUCKSCH
Delbrück-Westenholz. „Der Delbrücker Einzelhandel ist ein starker Arbeitgeber, der dem Wettbewerb standhält“, so Meinolf Päsch: „Die Experten haben in der Gesamtstadt ein Umsatzpotential von 188 Millionen Euro ermittelt. Westenholz liegt mit 19 Prozent, also knapp 37 Millionen, an zweiter Stelle.“ Der Vorsitzende des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses diskutierte mit Ratsvertretern und Bürgern über die Auswirkungen des Integrierten Handlungskonzeptes auf den größten Ort neben der Kernstadt.
Delbrück (fg). Nicht erst seit Fukushima stellen sich viele Kommunen die Frage, ob sie nicht vermehrt auf erneuerbare Energien setzen wollen. Somit wollen sie ein Zeichen gegen Atomenergie setzen und auch klimaverantwortlich handeln. So auch die Stadt Delbrück.
In der jüngsten Ratssitzung wurde nun die Beschaffung von Oköstrom für die Stadt diskutiert. Bis Ende März nächsten Jahres kann Delbrück den Vertrag mit dem bisherigen Lieferanten kündigen. Beraten wurde der Rat durch den Rainer Wennemar, Energie-Ingenieur der Firma switch on.
Kreis Paderborn baut weiter Schulden ab und muss keine Kredite aufnehmen
VON ANDREAS GÖTTE
Kreis Paderborn. Ostwestfalenweit kann sich der über 280 Millionen umfassende Haushalt des Kreises Paderborn für das kommende Jahr sehen lassen. Manche Kommunen an Rhein und Ruhr würden gar angesichts der vergleichsweise niedrigen Schuldenlast von voraussichtlich 17,8 Millionen Euro Ende 2012 mit der Zunge schnalzen.
Wolfgang Pomrehn 12.10.2011
Die Energie- und Klimawochenschau: China setzt auf massiven Ausbau der Fotovoltaik, während hierzulande Konservative und Liberale rummäkeln und Tuvalu einen salzigen Vorgeschmack auf den Klimawandel bekommt
Da mögen hierzulande die Lernresistenten noch so viel meckern (Alles auf Anfang?), das Solarzeitalter ist kaum noch aufzuhalten. In China ist der Markt für Fotovoltaikanlagen nach der Einführung von geregelten Einspeisevergütungen gerade dabei zu explodieren.
Information zur Situation der Schülerbeförderung in Delbrück
VON FREDERIK GRABBE
Delbrück. Nach den Schulferien war die Entrüstung einiger Eltern groß: Einige Kinder seien an Haltestellen von den Schulverkehrsbussen „stehen gelassen“ worden, berichtete Bürgermeister Werner Peitz in der jüngsten Ratssitzung.
Die Stadtverwaltung hatte Michael Pölz von der Betreiberfirma BahnBus Hochstift GmbH (BBH) eingeladen, um sich zu der Situation der Schülerbeförderung zu äußern.
Delbrück. Im Etatentwurf für das Jahr 2012 klafft eine Finanzierungslücke in Höhe von rund 5,4 Millionen Euro – 1,2 Millionen mehr als im laufenden Jahr. Insgesamt schrammt die Stadt Delbrück nur knapp am Haushaltssicherungskonzept vorbei. Ganze 660.000 Euro trennen die Stadt am schiefen Kirchturm noch vom Haushaltskuratel. Ein Jahr später werden es sogar nur noch 40.000 Euro sein.
Delbrücker wollen es wissen: Wie kommen Behinderte in der Innenstadt zurecht
Von Axel Langer
Delbrück (WV). »Wir wollen keine Vorwürfen erheben, aber Handlungsbedarf ist deutlich geworden.« Diese Bilanz hat Peter Teschner, Mitinitiator des »Netzwerks Barrierefreiheit«, nach einem ungewöhnlichen Rundgang durch Delbrück gezogen. Die Frage unterwegs: Wie kommen Menschen mit Behinderung in der Innenstadt zurecht?
2011 Neue Westfälische
14 - Paderborn (Kreis), Freitag 21. Oktober 2011
Kreis Paderborn könnte Stromverbrauch bis 2020 durch Erneuerbare Energien decken
VON ANNIKA FALK
Kreis Paderborn. Bereits jetzt ist der Kreis Paderborn ein Vorbild für die meisten Kreise in Nordrhein-Westfalen. 23,1 Prozent seines Stromverbrauchs kommt aus Erneuerbaren Energien. Doch der Verbrauch könnte bis 2020 ausschließlich damit gedeckt werden – besagt das neue Klimaschutzkonzept.
PADERBORN
Antrag für den nächsten Bauausschuss / Aber die Stadt sagt: Kein Knopf überflüssig
VON WOLFGANG STÜKEN
Überflüssiger Knopfdruck? | FOTO: MARC KÖPPELMANN
Paderborn. Stefan Schwan spricht von "Bettelampeln". Der Ratsherr der Grünen meint die zahlreichen Lichtzeichenanlagen, an denen Fußgänger oder Radfahrer per Knopf- oder Sensordruck Grünzeit anfordern ("erbetteln") müssen. Schwan sind solche Ampeln ein Dorn im Auge .
Delbrück (js). Die neue Fraktion Grüne/Offene Liste kann demnächst jeweils ein beratendes Mitglied in drei wichtige Ausschüsse entsenden. Einem entsprechenden Antrag hat der Rat mit großer Mehrheit zugestimmt.
Mit Überraschung und auch Enttäuschung haben die GABI-Mitglieder vom Rücktritt dreier Ratsmitglieder erfahren. Zwar gab es Zeiten des schwierigen Miteinanders, aber wir fühlten uns auf einem guten Weg. Es ist schade, dass dieser Prozess so abrupt abgebrochen wurde. Über die Gründe für das Verlassen der Fraktion können die GABI-Mitglieder nur spekulieren. Inhaltliche Fragen können jedenfalls nicht dafür angeführt werden. Auch die Tatsache, dass sich in GABI eine große Spanne an Meinungen wiederfindet, ist seit Jahren bekannt und hat in der Vergangenheit nicht zu unlösbaren Problemen geführt. Insbesondere der Vorwurf, bei GABI hätten „grüne“ Themen und Personen keine Rolle mehr gespielt, entbehrt jeglicher Grundlage.
Delbrück (WV/hpm). Das derzeit in Arbeit befindliche »integrierte Handlungskonzept« der Stadt Delbrück soll seine Schwerpunkte stärker auf eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt legen. Das fordert die GABI-Fraktion in einem offenen Brief an Bürgermeister Werner Peitz.
Im Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss der Stadt Delbrück am 9. Februar sowie in der ersten Sitzung des Arbeitskreises »Integriertes Handlungskonzept der Stadt Delbrück« seien Erhebungen des Büros Junker und Kruse zur Situation der Delbrücker Innenstadt vorgestellt worden, schreibt Hubert Kniesburges.
Bezirksregierung lehnt Gesamtschule an 2 Standorten ab / Enttäuschte Eltern
NEUEREGIONALE Nr.8 - 27. Februar 2011
Delbrück (al) Große Enttäuschung und viele verunsicherte Eltern — die Sondersitzung des Schulausschusses der Stadt Delbrück im Hagedornforum sorgte für reichlich Emotionen. Denn der Fachbereichsleiter Sport, Bildung und Kultur, Werner Mattiza, musste den Ausschussmitgliedern sowie den rund 150 Besuchern mitteilen, dass die Bezirksregierung Detmold die Einrichtung einer Gesamtschule an den Standorten Westenholz und Ostenland ablehnt. Dabei führt die Bezirksregierung eine Reihe von Gründen auf, die gegen eine derartige Gesamtschule sprechen.
Westfälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof vom 16. Februar 2011
Delbrück (WV). Die Grün Alternative BürgerinnenInitiative (GABI) setzt sich schon seit mehr als einem Jahrzehnt für eine Gesamtschule in Delbrück ein. Jetzt hat sie sich zur Standortfrage geäußert.
Westälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof - 09. Februar 2011
Kritik: »Keine Migranten vertreten«
Delbrück (WV/hpm) Ausdrücklich begrüßt hat die GrünAlternative BürgerInnen-Initiative (GABI) die Bildung der Beiräte für Jugend und Senioren in Delbrück. Aber es gibt auch Kritik.
Delbrück (js). In Altenbeken und Bad Driburg fährt der Bürgerbus schon. Bald könnte diese Ergänzung zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖNPV) auch durch Delbrück rollen. Rat und Verwaltung werden sich im Jahr 2011 intensiv mit dem Thema beschäftigen.
Westfälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück / Hövelhof vom 09. Dezember 2010
Noch nicht reif: Gabi-Fraktion möchte aus Kirchstraße Fußgängerzone machen - Antrag abgelehnt
Von Jürgen Spies (Text) und Heinz-Peter Manuel (Foto)
Delbrück (WV). Mehrheitlich abgelehnt hat der Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss den Antrag der Gabi-Fraktion, die Kirchstraße in Delbrück als Fußgängerzone auszuweisen. Bürgermeister Werner Peitz sagte, ohne Einbindung in das geplante Verkehrskonzept sollten keine straßenverkehrlichen Neuerungen beschlossen werden.
Delbrück(fin). Die Stadt Delbrück soll eine Einkaufsgemeinschaft des Kreises Paderborn mit anderen Kommunen und kommunaler Einrichtungen zum Einkauf von Öko-Strom unterstützen. Das hatte die GABI-Fraktion im Bauausschuss beantragt. Der entsprechende Versorgungsvertrag der Stadt mit dem schiefen Kirchturm läuft allerdings noch bis zum 31.
Delbrück-Westenholz (fin). Macht eine Höhenbegrenzung für Windenergieanlagen noch Sinn? Nein, meint die Delbrücker GABI-Fraktion und beantragte in der Sitzung des Bauausschusses eine entsprechende Aufhebung für den Bebauungsplan Windpark Westenholz, wo 120 Meter festgelegt sind.
Delbrück (fin). Über den Antrag abgestimmt – mehrheitlich abgelehnt: Der Vorstoß der Delbrücker GABI-Fraktion für eine Fußgängerzone Kirchstraße zwischen Kirchplatz und Einmündung in die Oststraße (die NW berichtete) ist am Donnerstagabend vom Bauausschuss gebremst worden.
Westfälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof vom 30. November 2010
Delbrück (WV). Die Aufwertung des Kirchplatzes ist Ziel eines Antrages der GABI-Fraktion für die Sitzung des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses am Donnerstag, 2. Dezember. Darin fordern Marion Lange und Rainer Ahmann die Umwandlung der Kirchstraße in einen Fußgängerbereich.
Westfälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof vom 23.11.2010
Delbrück (WV/hpm). In die Diskussion um die geplanten Steuererhöhungen der Stadt Delbrück hat sich jetzt auch Ratsherr Hubert Kniesburges (GABI-Fraktion) eingeschaltet. Die Stellungnahme der Mittelstandsvereinigung, die die Pläne der Stadtverwaltung mit Sorge sieht [...] bezeichnet er als »Jammern auf hohem Niveau«.
Delbrück (WV/hpm). Für einen Kreisverkehr am Alten Markt in Delbrück gibt es derzeit (noch) keine konkreten Planungen. Das hat - auf Nachfrage von Hubert Kniesburges (GABI-Fraktion) - Fachbereichsleiter Heinz Drüke in der jüngsten Sitzung des Rates bestätigt.
VON RALF MISCHER
Hövelhof. Reggae-Musik dudelt durch den Lautsprecher. Die Stimmung ist locker. Ein Fahrradfahrer fährt kopfschüttelnd vorbei. Schaut sich ein Plakat genauer an: „Militär, Zeit zu gehen“ steht darauf.
Der Schulausschuss der Stadt Delbrück hat sich am Abend einstimmig für die Errichtung einer Gesamtschule ausgesprochen. Die Verwaltung soll nun so schnell wie möglich das Genehmigungsverfahren auf den Weg bringen und auch ein Konzept erarbeiten, welche Schulform in Delbrück an welchem Standort am Besten untergebracht wäre.
Delbrück. Auch Delbrück soll eine Gesamtschule bekommen. Dies fordern die grün-alternative Gabi-Fraktion und die SPD schon seit mehr als zehn Jahren regelmäßig. Zuletzt stellte die GABI-Fraktion in der Schulausschusssitzung am 22. März diesen Antrag, erinnert Fraktionschefin Marion Lange. Wie zuvor wurde er mit den Stimmen von CDU und FDP abgelehnt.
Delbrück (my). Gegen die Stimmen von SPD und der grün-alternativen GABI-Fraktion hat der Delbrücker Rat am Donnerstagabend die Offenlegung des Bebauungsplans Nr. 88 „Weststadt“ beschlossen.
Delbrück. Als die Initiative „Delbrücker Ranzen“ an den letzten Schultagen vor den Ferien die Ausgabestelle für Familien mit geringem Einkommen öffnete, war die Nachfrage größer als erwartet. Schon nach diesen beiden Tagen waren viele Vorräte der Schulmaterialkammer erschöpft.
Delbrück. Die ersten Windräder in Delbrück stehen kurz vor ihrer Vollendung. Somit hält auch in der zweitgrößten Stadt des Kreises die Windenergienutzung sichtbar Einzug.
Delbrück - eine Heimat für alle
Delbrücker Gemeindekonferenz arbeitet erstmals mit einem Jahresthema
Delbrück (WV/hpm). Resümee gezogen und einen Ausblick gegeben hat jetzt die Delbrücker Gemeindekonferenz. Neben personellen Weichenstellungen ging es dabei auch um das erstmals gewählte Jahresthema. Es lautet: »Delbrück - eine Heimat für alle«.
Wärme: Stadt prüft Alternativen
Machbarkeitsstudie für das große Baugebiet Weststadt
Delbrück (spi). Die Stadt Delbrück wird eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung von erneuerbaren Energien für das Neubaugebiet Weststadt erstellen. Dabei wird es um Alternativen zur konventionellen Wärmeversorgung gehen.
@ Westfälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof vom 29.05.2010
Zwei Nachbarn lassen mit sich reden
In der Paderborner Gesamtschulfrage richten sich jetzt alle Blicke auf die künftige Landesregierung
Von Manfred Stienecke
Paderborn (WV). In der Paderborner Gesamtschul-Diskussion gibt es derzeit kaum Bewegung. Alle Verantwortlichen warten auf den Abschluss der Koalitionsverhandlungen in Düsseldorf.
@ Westfälisches Volksblatt - Ausgabe Delbrück/Hövelhof vom 29.05.2010
Suryoye sucht sportliche Heimat
Hitzige Debatte im Delbrücker Sportausschuss über Spiel- und Trainingsstätte.
Delbrück (al). In der Saison 2010 / 2011 möchte der im April gegründete Fußballverein »Suryoye Delbrück« am Spielbetrieb teilnehmen. Hierzu braucht der Club jedoch eine Trainings- und Spielstätte
Von Jürgen Spies
Westenholz (WV). Im Umfeld des Seniorenheimes »Haus Lebensfreude« am Boikweg in Westenholz möchte eine Investorengemeinschaft Komfort-Eigentumswohnungen bauen. Anlieger des benachbarten Lupinenweges kritisieren, dass sie bald einen großen Baukomplex »vor die Nase gesetzt« bekommen.
In Westenholz entstehen 19 Wohneinheiten für Senioren
VON JOCHEM SCHULZE
Delbrück. Am Westenholzer Boikweg ist im Frühjahr 2009 ein Seniorenheim mit insgesamt 33 Plätzen eröffnet worden. Bald rollen rund um diese Einrichtung herum wieder die Bagger. In insgesamt vier Gebäudekomplexen sollen nördlich und südlich vom „Haus Lebensfreude“ 19 Seniorenwohnungen entstehen.
Delbrück (js). Für das Neubaugebiet Weststadt wird eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz erneuerbarer Energien erstellt. Dieser Antrag der CDU fand im Bauausschuss auch bei der FDP und der GABI-Fraktion Zustimmung. Die SPD enthielt sich. Die CDU hatte in ihrem Antrag über die Anbindung an eine Biogas- oder Holzhackschnitzelanlage nachgedacht.
Wewelsburg (WV). Mit einer Mahn- und Gedenkveranstaltung am Karfreitag erinnert der Verein »Gedenktag 2. April« an den 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Niedernhagen in Wewelsburg.
Die Schule soll auch in Hagen bleiben
Grün-Alternative fordern Grundschulverbund
Delbrück. Die Diskussion um die Schließung einer Hauptschule in Delbrück schlägt derzeit heftige Wellen. Dabei kommt zu kurz, so die Fraktion der Grün-Alternativen BürgerInnen-Initiaive (GABI), dass auch im Grundschulbereich mindestens eine Schule massiv gefährdet ist.
»Delbrück muss Heimat für alle Schüler bleiben«
Lehrer und Eltern wehren sich gegen Schulschließung Von Heinz-Peter Manuel
Delbrück (WV). Gegen die vorgeschlagene Auflösung der Hauptschule Delbrück-Mitte wehren sich die Eltern und Lehrer dieser Schule. In einer gemeinsamen Erklärung haben sie auch zur Teilnahme an der Schulausschuss-Sitzung am Montag aufgerufen.
Hauptschule wird »geopfert« Die Diskussion um die Zukunft der Delbrücker Bildungslandschaft, hier speziell um die von der Bezirksregierung geforderte Schließung einer Hauptschule, beschäftigt Politiker und Leser. Mit der Forderung von zwölf Schulleitern, sofort eine Hauptschule zu schließen, beschäftigt sich ein Leser.
Die GABI-Fraktion beantragt für die Sitzung des Schulausschusses und des Rates zudem, ein Gesamtkonzept in der Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes für alle Schulstandorte im Delbrücker Stadtgebiet zur erstellen. Und zwar durch einen externen Sachverständigen.
Offener Brief an Bürgermeister und Ratsfraktionen: Schulleiter fordern Hauptschul-Schließung
Delbrück (sf). Die Schulleiter fast aller Delbrücker Schulen haben einen offenen Brief an Bürgermeister Werner Peitz und die Ratsfraktionen verfasst, in dem sie den Rat und die Verwaltung „unmissverständlich auffordern“, eine Hauptschule in Delbrück zu schließen. Das teilt die Grün-Alternative Bürgerinnen-Initiative (GABI) mit. Demnach sei deutlich zu erkennen, welcher Hauptschul-Standort ihrer Ansicht nach „geopfert“ werden solle: Der kommissarische Leiter der Hauptschule Delbrück-Mitte, Bernhard Scheller, habe den Brief nicht unterzeichnet.
Verein PadAlz richtet in Kürze Beratungsstelle in Delbrück ein
Von Jürgen Spies (Text und Foto)
Delbrück (WV). In Delbrück gibt es derzeit etwa 800 Arbeitslose. Etwa 1300 Personen leben unmittelbar vom Arbeitslosengeld II (kurz Alg II, umgangssprachlich Hartz IV). Wer von Erwerbslosigkeit betroffen ist, steht meistens vor einem Bündel voller Probleme. Hilfe kann dieser Personenkreis jetzt direkt in einer neuen Beratungsstelle Delbrück bekommen.
Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Donnerstag 25. Februar 2010
Nach 15 Jahren Planung und mehreren Verfahren entstehen 150-Meter-Anlagen
VON REGINA BRUCKSCH
Delbrück. Windräder gehören im Kreis Paderborn bereits seit vielen Jahren zum Landschaftsbild. Im Frühsommer werden auch in den Delbrücker Himmel die ersten 150 Meter hohen Türme mit Rotorblättern ragen. Anfang dieses Monats haben die Bauarbeiten auf den ausgewiesenen Flächen für drei Räder in Ostenland und eins in Westenholz begonnen.
Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Donnerstag 25. Februar 2010
Gelungener Auftakt für einwöchige Film-Reihe „über Macht“ im Paderborner Cineplex
Paderborn. Besser hätte es für die Veranstalter nicht laufen können: Das Foyer auf der Ebene 2 im Cineplex war proppevoll. Etwa 100 Menschen waren zur Eröffnung des Film-Festivals „überMacht“ gekommen. Später kamen noch mehr. Der Kinosaal war dann mit fast 200 Interessierten voll besetzt.
Initiative wandelt sich zum Verein und will die Landwirte aus der Region in ihr Boot holen
Kreis Paderborn (WV). Ihr Name ist Programm: Die »Initiative gentechnikfreier Kreis Paderborn« will die Bevölkerung über die Gefahren, die durch den Einsatz der so genannten Agrogentechnik für Mensch und Umwelt entstehen, aufklären. Vor fast einem Jahr gegründet, haben sich die Mitglieder nun zu einem Verein zusammengeschlossen.
Erste Projektanträge werden noch im ersten Halbjahr gestellt
Delbrück (al). Was in Ballungszentren zur Normalität gehört, wird in den ländlichen Regionen oft vergeblich gesucht: ein Breitbandkabel, um via DSL auf der Datenautobahn mit Hochgeschwindigkeit Daten austauschen zu können.
(Fragebögen können unter http://www2.gkdpb.de/koalis/k_anliegen_detail.asp?gid=2&nummer=227 bei der Stadt Delbrück abgerufen werden.)
FDP, GABI, SPD lehnen Etat 2010 ab - Päsch: »Pflichtaufgaben erfüllen«
Von Jürgen Spies
Delbrück (WV). In einer viereinhalb Stunden dauernden Ratssitzung ist am Donnerstagabend der Delbrücker Haushaltsplan 2010 verabschiedet worden. CDU-Mehrheitsfraktion und der parteilose Bürgermeister Werner Peitz stimmten dem Zahlenwerk zu; FDP, SPD und GABI lehnten den Etat ab.
Von Heinz-Peter Manuel
Delbrück (WV). Empfänger von »Hartz IV« und Grundsicherung werden auch in diesem Jahr keine Weihnachtsbeihilfe von der Stadt Delbrück bekommen. Das hat der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung nach langer Diskussion mit den Stimmen von CDU und FDP beschlossen.
Gemeinsam hatten SPD und GABI beantragt, für Kinder unter 15 Jahren in betroffenen Haushalten eine einmalige Weihnachtsbeihilfe von jeweils 40 Euro zu zahlen.
Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Samstag 14. November 2009
Die grün-alternative Gabi-Fraktion war auf den Ausgang der Abstimmung vorbereitet, das Resultat war schließlich vorauszusehen. Deshalb hatte Fraktionsvorsitzende Marion Lange bereits eine Beanstandung des Ratsbeschlusses schriftlich verfasst. In der Begründung wird zum Beispiel der nicht gesicherte Grunderwerb benannt.
Positionspapier des Schulministeriums stellt eigenständigen Bildungsgang in Frage
VON BERNHARD HÄNEL
Düsseldorf. Nach Ansicht von Udo Beckmann, Landes- und Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), legt die Landesregierung bereits die Grundlage für die endgültige Zusammenführung von Haupt- und Realschulen nach der Landtagswahl. „Realschule in Nordrhein-Westfalen – Chancen für viele“ lautet der Titel der 22-seitigen Grundsatzschrift.
Kommunen und Banken wollen Energie-Genossenschaft gründen
Von Heinz-Peter Manuel
Delbrück/Hövelhof (WV). Es tut sich was auf dem Energiesektor: Zusammen mit der Gemeinde Hövelhof und den Volksbanken Delbrück-Hövelhof, Westenholz und Westerloh-Westerwiehe wird die Stadt Delbrück Gründungsmitglied einer Genossenschaft zur Errichtung und zum Betrieb von regenerativen Energieanlagen.
Delbrück (WV). Das Land NRW unterstützt die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Delbrück mit 1,192 Millionen Euro. Ein Großteil des Geldes ist für die »Himmelreich«-Entlastungsstraße von der Langen Straße bis zur Boker Straße bestimmt (das WV berichtete). Diesen Vorgang nennt jetzt Hubert Kniesburges (Gabi-Fraktion) »unseriöse Wahlhilfe«.
Gabi-Fraktion antwortet auf Suren-Stellungnahme
Delbrück (WV). »Kritik am Rat ist immer möglich und erwünscht - und bestimmt nicht unglaubwürdig.« Mit diesen Worten hat Marion Lange für die Gabi-Fraktion im Delbrücker Stadtrat auf einen Beitrag von Helmut Suren (WV vom 10. Juli) reagiert.
Bebauungsplan - Ratsmehrheit weist Einwände zurück
Delbrück (al). Nach mehrjähriger Planungsphase und kontroversen Debatten, die immer noch anhalten, hat der Delbrücker Rat am Donnerstag den Bebauungsplan Himmelreich als Satzung beschlossen.
DSL-Antrag abgelehnt
Delbrück (spi). Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Fußballvereine informiert, dass Spielberichte künftig nur noch elektronisch abgegeben werden können. Als Testphase ist die Saison 2009/2010 vorgesehen, vom Spieljahr 2010/2011 an wird dies verpflichtend eingeführt.
GABI schlägt Verschiebung der Entscheidung bis nach der Wahl vor - Helmut Suren kontert
Delbrück (spi). Wenn der Rat der Stadt Delbrück morgen, Mittwoch, zur Ratssitzung zusammentritt (18 Uhr, Hagedorn-Forum), soll nach dem Willen der meisten Ratsmitglieder und des Bürgermeisters ein Schlusspunkt unter die langjährige Himmelreich-Diskussion gesetzt werden. Doch Kontroversen um den Bebauungsplan gibt es nach wie vor.
Bürgermeisterkandidaten stellen sich in einer Frage-Antwort-Runde
Von Jürgen Spies (Text und Foto)
Delbrück (WV). Beim 2. interkulturellen Frauenfrühstück in Delbrück sind die Delbrücker Bürgermeisterkandidaten Manfred Köllner (GABI), Werner Peitz (parteilos) und Klaus Rehkämper (CDU) erstmalig öffentlich aufeinandergetroffen. Sinnigerweise stand der Vormittag unter dem Motto »Frauen sind wählerisch«.
Das Frühstück im Saal der syrisch-orthodoxen Kirchengemeinde St. Malke stieß wie schon bei der Premiere im vergangenen Jahr auf große Resonanz. Darüber freuten sich insbesondere die Veranstalterinnen Sonja Ergin (syrisch-orthodoxe Frauengemeinschaft) und Rita Köllner (Gleichstellungsstelle der Stadt Delbrück) sowie vom Delbrücker Frauennetz. Etwa 120 Frauen aus mehr als einem Dutzend verschiedener Nationalitäten nahmen daran teil.
Delbrück (spi). Die Stadtverwaltung Delbrück wird auf Beschluss der Stadtrates prüfen, welche der nach Süden ausgerichteten Dachflächen der öffentlichen Gebäude der Stadt mit Photovoltaikanlagen (PV) ausgerüstet werden können. Den Anstoß dazu hatte die Gabi-Fraktion gegeben.
Delbrücker Partei stellt Listenplatz-Belegung zusammen
Delbrück (WV/spi). Die Grün Alternative BürgerInnen Initiative Delbrück (Gabi) hat im Rahmen einer Mitgliederversammlung die Wahlbezirke zur Kommunalwahl besetzt und die Listenplätze der Kandidaten aufgestellt. Gabi ist seit 1999 im Delbrücker Rat vertreten.
Siggi Kurtz geht 637 Kilometer von der Hocheifel nach Berlin - Aktion gegen soziale Kälte
Delbrück (hpm). »Ich kann die Welt nicht verändern, aber ich kann dazu beitragen, dass Probleme wahrgenommen werden.« Auf seinem »Protestmarsch für soziale Gerechtigkeit« ist Siggi Kurtz gestern in Delbrück eingetroffen.
CDU denkt an zwei Bauabschnitte und findet Zustimmung bei GABI-Fraktion
VON JOCHEM SCHULZE
Delbrück. Die politische Farbenlehre in der Stadt hat am Donnerstag eine weitere Nuance erfahren. In der Sitzung des Bauausschusses stimmte Rita Witte von der grün-alternativen GABI-Fraktion für einen Antrag der CDU. Die Mehrheitsfraktion will prüfen lassen, ob die Erschließungsstraße im Himmelreich in zwei Bauabschnitten realisiert werden kann.
Bürgermeister findet die Idee zumindest in Teilen "nicht völlig abwegig"
D e l b r ü c k (stl). Bahnt sich in der Diskussion um die Erschließung des Himmelreichs eine neue Entwicklung an? GABI-Ratsherr Hubert Kniesburges hat im Gespräch mit dem Delbrücker Stadtanzeiger eine Vision skizziert, die seiner Meinung nach gleichzeitig dem Bedarf nach weiteren Schulräumen in Delbrück-Mitte und Unterbringungsmöglichkeiten für die Stadtverwaltung entgegenkommt. Warum nicht ein neues Verwaltungsgebäude im Himmelreich bauen, so fragt er sich. Bürgermeister Robert Oelsmeier findet den Vorschlag im DSA Gespräch immerhin "nicht völlig abwegig".
Ebenfalls mit dem Bebauungsplan »Himmelreich« in Delbrück befasst sich in einem Leserbrief Thomas Braun-Protte. Er schreibt:
Nach der Chinesischen Mauer, der Berliner Mauer und der Klagemauer in Jerusalem, wird nun auch Delbrück seine eigene Mauer bekommen. Mitten in der Innenstadt - »im heutigen Himmelreich«, wird gemäß dem neuen Bebauungsplan eine 85 Meter lange Mauer entstehen. Im Wesentlichen zu klein, um sie vom Mond aus sehen zu können, wird sie jedoch groß genug sein, um Delbrück zu verschönern.
Nun muss ich mich als Delbrücker Bürger fragen: Was will uns diese Mauer sagen?
Das Thema »Bebauungsplan Himmelreich« lässt vielen Delbrückern keine Ruhe. In einem Leserbrief schriebt Norbert Runte:
»Wahrscheinlich gehen am Wiemenkamp nicht einmal Parkplätze verloren, wir halten die Grenzwerte bezüglich Feinstaubbelastung am katholischen Kindergarten ein, alles andere Argumente gegen die Planstraße im Himmelreich sind dummes Zeug«.
Über die jüngsten Geschehnisse rund um den Bebauungsplan »Himmelreich« in Delbrück macht sich in einem Leserbrief Heribert Thiele Gedanken.
Die Vorstellungen vom Himmelreich sind nicht nur in verschiedenen Religionen, sondern aus bei Christen selbst recht unterschiedlich. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, ist auf Vermutungen angewiesen.
In Delbrück jedoch ist das anders. Hier wird das Himmelreich nun schon zum wiederholten Male offen gelegt, zumindest der Bebauungsplan Himmelreich, so dass sich jeder ein zuverlässiges Bild davon machen kann.
Bürgermeisterkandidat der GABI kritisiert Himmelreich-Pläne
Delbrück (WV/spi). In die Diskussion um den Bebauungsplan »Himmelreich« hat sich jetzt auch Manfred Köllner, Bürgermeisterkandidat der GABI (Grüne Alternative BürgerInnen Initiative Delbrück), eingeschaltet. Im Zusammenhang mit den Einwänden im Rahmen der Offenlegung des Planes (das WV berichtete) kritisiert Köllner in einer Stellungnahme: »Offensichtlich sind die CDU-Ratsmehrheit und die städtischen Planer nicht in der Lage, angekündigte Änderungen sorgfältig in den Bebauungsplan einzuarbeiten.«
Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, 22.01.2009
Überbesoldeter Rektor von der CDU in Detmold angeschwärzt
Delbrück. Andreas Kuhlmann, seit 2004 Rektor der Hauptschule Delbrück, verlässt ab Montag, 26. Januar, Delbrück und übernimmt die Leitung der Realschule in Schloss Holte-Stukenbrock. Der beliebte Pädagoge wechselt auf sanften Druck der Detmolder Bezirksregierung.
„Ich wäre selbst nie auf die Idee gekommen, mich in Schloss Holte-Stukenbrock zu bewerben“, erklärte Kuhlmann, der nicht zuletzt durch seine frühere Tätigkeit in Berlin und als Buchautor im Bildungsbereich hohes Ansehen genießt. Vielmehr ist er aus Delbrück „weggelobt“ worden – oder, besser gesagt, weggeekelt worden.
»Das ist ein echter Albtraum!«
Seit Jahrzehnten (!) ist die Erschließung des »Himmelreiches« das Dauerbrennerthema Nummer eins in Delbrück. Der geplante Durchstich der innenstädtischen »grünen Lunge« der Stadt erhitzt die Gemüter auch nach vielen Planänderungen. Ausführlich nimmt nun Reinhold Hartmann, einer der prominentesten und einflussreichsten Bürger Delbrücks, in einem Leserbrief Stellung.
Die geplante Erschließung des »Himmelreichs« in Delbrück stößt bei vielen Menschen auf Kritik. Gedanken über das gesundheitliche Risiko für die Kinder des katholischen Johannes-Kindergartens durch die Feinstaubbelastung macht sich Dr. Johannes Meiß in einem Leserbrief.
Die neue geplante Trassenführung durch das Himmelreich gefährdet die Gesundheit unserer Kinder. Die aktuelle Offenlegung des Bebauungsplanes »Himmelreich« macht deutlich: Verlierer bleibt der Katholische Kindergarten und vor allem die Kinder, die ihn besuchen.
Nicht allein, dass die sensiblen Gehörzellen unserer kleinen Erdenbürger durch eine mindestens 2,5 Meter hohe Betonwand geschützt werden müssen, wie soll so ein kleiner Spatz vor einer Schutzmauer, die vier- bis fünfmal höher ist als er selbst, entwicklungs-psychologisch noch »Weitblick« bekommen?
»Probleme müssen erkannt und diskutiert, Lösungen daraus aber nicht zerredet werden«. Diese Aussage von Meinolf Päsch ist grundsätzlich richtig, darf aber nicht dazu führen, dass vermeintliche Lösungen nichts anderes als teure Fehlplanungen sind.
Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels wird es eine natürliche Schrumpfung der Bevölkerung bei relativ starker demografischer Alterung geben. Diese Entwicklung wird neue Herausforderungen mit sich bringen, denen sich auch die Stadt Delbrück stellen muss.
Das Himmelreich mit einer 14 Meter breiten Straße zu durchtrennen, ist nicht die Lösung auf die sich ändernde Gesellschaftsstruktur sondern eine Fehlplanung.
Herr Meier (CDU) nennt im Umwelt-, Bau und Planungsausschuss vom 27. November das Gerichtsurteil zum Bebauungsplan »Windpark Ostenland« ein Urteil »ohne Rücksicht auf Verluste«. Geltendes Recht zu akzeptieren, das sollte aber auch dann gelten, wenn es der CDU bzw. Herrn Meier nicht genehm ist. Die CDU wusste, worauf sie sich einlässt, wenn sie durch eine Höhenbegrenzung Verhinderungstaktik zu betreiben sucht - der Gerichtsentscheid war vorhersehbar.
Delbrück. Den Bücherbus für den Ortsteil Lippling zu streichen, hält die Grün-Alternative Bürgerinitiative (Gabi) für unverantwortlich. Sprecherin Betty Stroop vermutet deshalb, dass in der Stadt Delbrück Politik „ohne Nachdenken“ gemacht wird. Seit 2005 gebe es die politische Diskussion um den Ausstieg aus dem Verband der mobilen Medienausleihe, und die politische Mehrheit des Delbrücker Stadtrates habe in all den Jahren nicht locker gelassen, diesen Ausstieg voranzutreiben, heißt es in einer Stellungnahme. Begründet worden sei dies mit der Behauptung: Das, was der Bücherbus leistet, können wir mit eigenen Büchereien vor Ort genau so gut leisten.
Raumnot am Gymnasium / Arbeitskreis soll Hauptschul-Frage lösen
VON RALPH MEYER
Delbrück. Aus der heißen Diskussion über das Aussehen der künftigen Schullandschaft ist die Luft raus. Auch eine kurz bevorstehende Schließung einer der drei Delbrücker Hauptschulen ist für die kommenden Jahre kein Thema mehr. Das ist das Ergebnis einer zweistündigen Aussprache zur zukünftigen Entwicklung der Schulen der Sekundarstufe in Delbrück, die gestern Abend knapp 200 Bürger im Hagedorn-Forum verfolgten.
Delbrück (en). Windkraftanlagen werden von der Regierung privilegiert und sind kaum zu verhindern. Diese Erfahrung machte auch die Stadt Delbrück. Aktuell beschäftigen zwei geplante Windparks in Westenholz und Ostenland Rat, Verwaltung und Justiz.
Delbrück (spi). Geht es nach den Vorstellungen der Verwaltung und eines beauftragten Städteplaners, soll sich Delbrück-Mitte baulich am westlichen Stadtrand entwickeln. Ende November 2007 war im Bauausschuss die Rahmenplanung »Weststadt« vorgestellt worden (das WV berichtete). Die Gabi-Fraktion hält eine »Weststadt«-Planung für übereilt.
Schule/Ausbildung sowie Stadtentwicklung sind Schwerpunktthemen
Delbrück (WV). Rückschau und Ausblick hielt die Grün Alternative BürgerInnen Initiative (Gabi) Delbrück im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Den Rechenschaftsbericht legten Heinrich Witte und Betty Stroop vor.
... Und noch einen Problemfall sollte die CDU angehen: das Himmelreich. Da ist vor allem die Frage, ob die inzwischen in die Jahre gekommenen Pläne überhaupt noch umsetzbar oder gar gewünscht sind. Ist es möglicherweise Zeit, für ganz neue Ideen für die Zukunft von Delbrücks neuer Mitte?
Betty Stroop nimmt Bezug auf den gestern erschienenen Artikel zum Neujahrsempfang der Delbrücker Marketinggemeinschaft (Demag). In einem Leserbrief äußert sie sich zu den Plänen für das Himmelreich, über die der Demag-Chef Meinolf Päsch gesprochen hat.
Breite Mehrheit für den Delbrücker Haushalt
VON JOCHEM SCHULZE
Delbrück. Der Haushaltsplan 2008 wird von den Fraktionen der CDU, SPD und FDP mitgetragen. In der Ratssitzung des Donnerstags votierte nur die GABI-Fraktion gegen das Zahlenwerk.
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